Wohnhochhaus Försterweg, Hamburg

In Zusammenarbeit mit Polyform Architekten

Das Gebäude Försterweg 36-42 wurde in den Jahren 1974-75 als 6- bis 18-geschossiges Wohnhochhaus mit insgesamt 186 Wohneinheiten errichtet und befindet sich in exponierter Lage zwischen Bahngleisen und ruhiger Wohnbebauung in grüner Umgebung. Die Größe und die zentrale Lage des Gebäudekomplexes gibt ihm eine wichtige Bedeutung für diesen Stadtteil.

Die vertikale Gliederung der Gebäude und die Gebäudeversprünge auf der Westseite strukturieren die große Gebäudemasse und geben ihr eine angemessene Proportion. Die Gebäudezeile setzt sich aus unterschiedlichen Volumina zusammen, die dem Gebäude einen Rhythmus und ein belebendes Schattenspiel verleihen. Die Eloxalfassade gibt dem Gebäude einen skulpturalen Charakter.

Die Bestandfassade wurde auf typische Betonschäden wie Risse, Abplatzungen, freiliegende Bewehrung, Hohllagen, zu geringe Betonüberdeckung, Karbonatisierung und Haftzugfestigkeit untersucht. Der Hohlraum zwischen Außenwand und Vorhangfassade ist mit einem Mineralwolle – Einblasverfahren gedämmt worden.

Projekttypologie Umbau/ Neubau, Energetische Sanierung, Projekt Försterweg, Bauherr Baugenossenschaft Hamburger Wohnen eG, Fertigstellung 2014, Leistungen DR Architekten LP 1 - 9 der HOAI, Gesamtfassadenfläche ~ 13.000 qm

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